♥ S - Wurf ♥
3. Lebenswoche
Über Hören, Sehen und ganz viel Gefühl:
unsere Welpen in der dritten Lebenswoche.
" Phase des Erwachens "
Es sind diese frühen Momente. Diese ersten wackligen Schritte.
Dieser wolkenverhangene Blick, der einem grauen Winterhimmel gleicht.
Es ist diese winzige, riesengroße Welt, die kaum mehr als einen Quadratmeter misst, in der alles wahr, aber nichts wirklich ist.
Es ist dieses Gefühl, auch selbst alles noch einmal neu sehen, hören, entdecken zu dürfen. Und sich mit unendlichem Vertrauen an das Abenteuer heranzutasten,
das sich Leben nennt.
Es sind diese frühen Momente, wenn du alleine bei den Welpen sitzt. Wenn sich einer nach dem anderen vorsichtig annähert, sich deine Hände und deinen Schoß vertraut macht, und mit lustig wedelnder Rute bezeugt, was Mensch und Hund schon immer verbindet.
Die Veränderungen, die sich in der Entwicklung von Hör- und Sehvermögen der Welpen in der dritten Lebenswoche begründen, sind deutlich spürbar: binnen weniger Tage wird aus einem immermüden Lebewesen, das von der Mutterhündin beharrlich umsorgt werden muss, ein frecher Welpe, der seine Umwelt selbständig wahrnehmen und erkunden kann.
Das fällt nicht nur bei seinem Blick auf, der raschen Bewegungen langsam folgt, oder bei den Ohren, die bei jedem Geräusch merklich flattern, sondern auch im Zusammenspiel mit seinen Geschwistern, die nicht länger nur Wärme spenden und nun neugierig bedrängt, beleckt und beknabbert werden.
Dass sich das mancher nur ungern gefallen lässt und es dann und wann laut in der Wurfkiste wird, ist auf zwei Umstände zurückzuführen. Zum einen muss das richtige Miteinander von den Welpen erst noch erlernt werden. Zum anderen beginnen mit der dritten Woche auch die Milchzähne der Welpen durchzubrechen, mit denen nicht nur die Geschwister gepiesackt werden, sondern beim Säugen auch der Mutterhündin zugesetzt wird. Kein Wunder also, dass die Letztgenannte sich immer öfter zurückzieht – und es bisweilen vorzieht, abseits der Wurfkiste im Gang zu liegen.
Hier ein paar neue Fotos ♥
In den nächsten Tagen gibt es Nachschub wieder mit Einzelfotos
Sie sind jetzt in der “Übergangsphase” ihrer Entwicklung. Sie beginnen, ihre Umwelt wahrzunehmen. Die Mobilität nimmt zu, die Schlafphasen ab. Ihr visueller Reifeprozess dauert jetzt aber bis zur 4. Woche. Erst dann sind sie in der Lage, Reize vollständig zu verarbeiten!
Die Wahrnehmung der Geschwister hat begonnen, es werden Ohren und Schnäutzchen des nächstliegenden Nachbarn belutscht.
"Übergangsphase"
Die Übergangsphase wird manchmal auch "Phase des Erwachens" genannt und beginnt mit dem Öffnen der Augen (um den 10. bis 15. Tag). Sie endet, wenn der Welpe zu hören beginnt, d.h. auf Geräusche reagiert (vierte Woche).
In dieser Phase wagen die Welpen normalerweise erstmals die Erkundung der Umgebung, beginnen zu spielen, verstärken die Bindung an die Mutter und erkennen ihre Geschwister wieder (Prägung). Der Halter kann von der Übergangsphase der Welpen profitieren, um sie an die menschliche Gesellschaft und an den Menschengeruch zu gewöhnen, indem er mit ihnen spielt und sie vorsichtig hochnimmt.
Nun dürfen auch die anderen Mädels in die "heilige Kiste".
Bunti (die Uromi der Welpen) hat beschlossen, die Kinder müssen gewärmt und gepflegt werden. In unbewachten Augenblicken (seeeehr selten), huschen Rani, Margo und Dari mal schnell rein, fühlen sich ertappt und treten dann den Rückzug an. Nima ist aber zwischendurch ganz froh um die Fürsorge der Familie.